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Neuigkeiten zum Thema Emphysem und COPD


Hier finden Sie Infos zu folgenden Themen:

Aus der Ärzte Zeitung (30.03.2004)

Bei COPD ist das Gewicht ein guter Prognosefaktor
Risiko bei Gewichtsverlust
FRANKFURT AM MAIN (ner). Auch mit ausgefeilten Scores oder Tests läßt sich oft nicht objektiv feststellen, wie es COPD-Patienten geht. Ein wichtiger Prognosefaktor ist das Gewicht der Patienten. Geht es ihnen schlecht, benutzen sie vermehrt die Atemhilfsmuskulatur, auch in Ruhe, verbrauchen damit Muskelproteine und nehmen ab.
COPD-Patienten mit Gewichtsverlust brauchen eine gezielte Ernährungstherapie, so Spezialisten: häufige kleine Mahlzeiten und eventuell hochkalorische Zusatznahrung ( wir berichteten ).
Warum ist das Wiegen bei COPD so wichtig? Bei der Beurteilung des Befindens von COPD-Kranken ist man in erster Linie auf klinische Zeichen und die Anamnese angewiesen. Nähmen die Patienten unter Therapie ab, sei das mit erhöhten Todesraten assoziiert, so Professor Tobias Welte aus Magdeburg beim Pneumologen-Kongreß in Frankfurt am Main.
Das Körpergewicht werde als Prognosefaktor bisher "extrem unterschätzt", sagte Welte bei einem von Altana unterstützten Symposium. Andere Parameter wie Dyspnoe-Indices korrelierten nicht mit der subjektiven Symptomatik, auch korreliere die Dyspnoe nicht mit Lungenfunktionstests. Allenfalls die inspiratorische Einsekundenkapazität sei ein brauchbarer Parameter, besser sei die Bodyplethysmographie.
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Ebenfalls aus der Ärzte Zeitung (15.03.2004)

Roflumilast verbessert Lungenfunktion bei COPD-Kranken
Kontrollierte Studie mit knapp 1800 Patienten / Einsekundenkapazität signifikant erhöht / Weniger Exazerbationen
FRANKFURT AM MAIN (ner). Der neue Entzündungshemmer Roflumilast senkt bei COPD-Patienten die Exazerbationsrate und verbessert die Lungenfunktion. Das Medikament befindet sich derzeit im Zulassungsverfahren der EU-Zulassungsbehörde EMEA.
Roflumilast (Daxas®) ist ein Hemmer der Phosphodiesterase (PDE) 4, einem Enzym, welches den antientzündlichen Botenstoff cAMP (zyklisches Adenosinmonophosphat) inaktiviert. Der PDE4-Hemmer bewirke die Anreicherung von cAMP, wodurch die Synthese von Entzündungsmediatoren und chemotaktischen Substanzen gebremst werde, erklärte Professor Klaus F. Rabe aus Leiden in den Niederlanden beim Pneumologen-Kongreß in Frankfurt.
Rabe stellte bei einer Veranstaltung von Altana neue Daten einer Studie mit knapp 1800 Patienten mit COPD vor, die sechs Monate lang entweder mit zwei verschiedenen Dosen Roflumilast (250 oder 500 µg pro Tag) oder mit Placebo behandelt worden waren. Mit dem PDE4-Hemmer kam es dosisabhängig zu einer signifikanten Verbesserung der Einsekundenkapazität (FEV 1) um bis zu 100 ml, unter Placebo wurde dieser Wert kontinuierlich schlechter.
Mit dem oralen Therapeutikum verringerte sich außerdem die Zahl der COPD-Exazerbationen signifikant: Unter Placebo gab es durchschnittlich 1,13 Exazerbationen, mit der höheren Verumdosis 0,75.
Die Verträglichkeit der Substanz sei gut, wie eine Placebo-kontrollierte Studie mit mehr als 500 Teilnehmern bestätige, so Rabe. Die häufigste unerwünschte Wirkung sei Kopfschmerz gewesen mit einer dosisabhängigen Häufigkeit von zwei bis vier Prozent unter dem Verum und zwei Prozent mit Placebo, gefolgt von gastrointestinalen Symptomen und Schwindel. Die beobachteten unerwünschten Wirkungen seien mild bis mäßig ausgeprägt und meist von vorübergehender Natur gewesen. "Die Therapie mit PDE4-Hemmern bei COPD ist ein absolut logisches Konzept", sagte Rabe. Sie hätten nicht nur bronchodilatierende, sondern auch antientzündliche Effekte.
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Von besonderem Interesse ist immer wieder die Frage nach der Entwicklung neuer Medikamente bzw. Therapien: Hierauf richten sich verständlicherweise besonders viele Hoffnungen.

Hier hat sich in letzter Zeit durchaus etwas getan. Seit Sommer 2002 kann das Medikament Spiriva® (Tiotropium) von den Ärzten verordnet werden. Bis zum heutigen Tag hat sich erwiesen, dass die Hoffnungen, die in dieses Präparat gesetzt wurden zumindest zu einem großen Teil erfüllt wurden - obwohl natürlich auch dieses Medikament keine Wunder vollbringen kann.
Es hat aber insgesamt - soweit wir das gegenwärtig beurteilen können - große Fortschritte gebracht: Eine nur einmal tägliche, völlig unkomplizierte Anwendung der Pulverkapseln, eine gute, stabilisierende Wirkung auf die Atemwege insbesondere bei COPD und Emphysem, eine sehr gute Verträglichkeit bei einem akzeptablen Preis ist ja nicht nichts;-)
Wir werden Ihnen zu diesem Medikament immer wieder mal aktuelle Informationen bringen.

Alvesco® (Ciclesonide)

(Aus www.sueddeutsche.de vom 29.2.2004:)
ALTANA erhält in Australien weltweit erste Zulassung für Alvesco

BAD HOMBURG (dpa-AFX) - Der Bad Homburger Pharma- und Spezialchemiekonzern ALTANA hat von der australischen Zulassungsbehörde TGA für das Asthma-Medikament Alvesco die erste Zulassung weltweit erhalten. Die Behörde habe Alvesco zur Behandlung von Asthma bei Erwachsenen und Jugendlichen ab zwölf Jahren zugelassen, teilte das DAX-Unternehmen am Freitag in Bad Homburg mit ...
EXPERTEN: 300 MILLIONEN LEIDEN AN ASTHMA
Rund 1,5 Millionen Australier leiden an Asthma. Alvesco ist ein Kortikosteroid zum Einatmen zur Behandlung von Asthma. Präparate dieser Art wirken gegen Entzündungen, beugen Schwellungen in den Bronchien vor und bekämpfen sie. Asthma, eine Entzündung der
Atemwege, gehört zu den weitverbreitesten Erkrankungen. Nach Schätzungen von Pharmaexperten leiden gegenwärtig weltweit mehr als 300 Millionen Menschen an Asthma. Ist Alvesco einmal weltweit auf dem Markt, dann konkurriert es etwa mit Flovent von GlaxoSmithKline und Pulmicort von AstraZeneca.

(Zitiert aus www.medknowledge.de:)
Ciclesonide ist ein neues inhalatives Korticosteroid (Kortison) zur Behandlung aller Schweregrade von Asthma. 
 
Ciclesonide wird  erst vor Ort in dem Zielorgan Lunge durch endogene Esterasen (On-site-Aktivierung), aktiviert. Altana Pharma hebt  die dadurch bedingt hohe Wirksamkeit bei einem niedrigen systemischen Nebenwirkungspotenzial hervor.  Auch lokale Nebenwirkungen im Hals-Rachenbereich wie Candidiasis, Heiserkeit oder Schleimhautirritationen sollen im Vergleich zu herkömmlichen inhalativen Steroiden durch diese Wirkweise verringert werden. 
 
In den USA wurde  Ciclesonide von Altana Pharma und Aventis gemeinsam entwickelt und vermarktet. Ciclesonide durchläuft zurzeit klinischen Prüfungen der Phase IIIb-Studien. Die Zulassung in Deutschland wird bis Anfang 2004 erwartet.

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Zahl der Asthma-Kranken auf 300 Millionen geklettert...Tendenz steigend
(Quelle)

BANGKOK, Thailand - Welt-Asthma-Kongress, February 16 /PRNewswire/

1 von 20 Menschen - 5% der Weltbevölkerung - hat mit Asthma zu kämpfen.
Asthma ist mittlerweile eine der weltweit häufigsten Langzeitkrankheiten, gemäss der heute auf dem Welt-Asthma-Kongress in Bangkok, Thailand, veröffentlichten Zahlen. Experten, welche die Globale Asthma-Initiative (www.ginasthma.com) vertreten, schätzen, dass heute 1 von 20 Menschen auf der Welt an Asthma leiden.
Auf der Basis von standardisierten, in epidemiologischen Studien in mehr als 80 Ländern gesammelten Daten, die im "Global Burden" Asthma-Bericht beschrieben wurden, konnten Experten schätzen, dass Asthma nicht weniger als 300 Menschen weltweit betreffen könnte. Dies ist alarmierend hinsichtlich der Ergebnisse in dem Bericht, dass Asthma weltweit zunimmt. Dieser Anstieg ist mit wachsender Urbanisation und der weltweiten Annahme eines eher westlich geprägten Lebensstils korreliert, und die Autoren in dem Bericht vermuten, dass aufgrund des Anhaltens dieses Trends Asthma weiter zunehmen wird.
Einer der Autoren des "Global Burden" Asthma-Berichts, Professor Richard Beasley, vom "Medical Research Institute" in Neu-Seeland, sagte: "Diese irritierenden Ergebnisse zeigen das erste Mal das Ausmass der weltweiten Asthma-Bürde. Bis die Faktoren besser verstanden werden, die Asthma verursachen, und neue öffentliche und pharmakologische Gesundheitsmassnahmen verfügbar werden, liegt die Priorität darin sicherzustellen, dass weltweit so vielen Asthma-Patienten wie möglich kosteneffektive Behandlungsmethoden zur Verfügung gestellt werden".
Der "Global Burden" Asthma-Bericht macht auch die ökonomischen und sozialen Kosten durch Asthma deutlich. Wenn das Asthma eines Patienten nicht unter Kontrolle gebracht werden kann, steigen die ökonomischen und sozialen Kosten erhebelich. Wenn Asthma nicht wirksam behandelt wird, führt es oft zu Krankenhausaufenthalten, Arbeits-und Schulausfällen, Begrenzungen der körperlichen Aktivität, schlaflosen Nächten und manchmal zum Tod. Dennoch wird in dem Artikel berichtet, dass in vielen Ländern aufgrund von Armut, schlechter Bildung und einer mangelhaften Infrastruktur viele Menschen mit Asthma keinen Zugang zu angemessener medizinischer Versorgung haben. In Ländern, wo diese Medikamente umfassend zur Verfügung stehen, werden sie oft zu wenig angewendet.
Der weltweite Anstieg von Asthma ist sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen zu beobachten und bleibt trotzdem ein medizinisches Rätsel. Auf dem Welt-Asthma-Kongress, der heute beginnt, kommen Spezialisten aus der ganzen Welt zusammen, um die Gründe für die Unterschiede der Prävalenz von Asthma in verschiedenen Gesellschaften zu ergründen und neue Ansätze der Asthmabehandlung zu finden.
Die "Global Initiative for Asthma" finanziert den Welt-Asthma-Tag, der jedes Jahr am ersten Dienstag im Mai (4. Mai 2004) stattfindet, um das Bewusstsein für Asthma auf der ganzen Welt zu vergrössern und einzelne Länder zu ermutigen, sofort zu handeln und Asthma im eigenen Land zur wichtigsten Priorität im Bereich Gesundheit zu machen.
Professor Paul O'Byrne, Vorsitzender der "Global Initiative for Asthma", sagte: "Das Ziel des Welt-Asthma-Tages ist es, das Bedürfnis von immer mehr Ländern aufzuzeigen, lokal zu handeln und Asthma als eines ihrer Prioritäten im Gesundheitswesen anzuerkennen. Bei einer richtigen Diagnose, guter Behandlung und effektiver Handhabung kann Asthma kontrolliert werden, und die Person mit Asthma kann ein ausgefülltes und aktives Leben führen. Wir wollen die Regierungen rund um die Welt ermutigen, mit Angehörigen der Gesundheitsberufe und Menschen mit Asthma zusammenzuarbeiten mit dem Ziel, die Last durch Asthma zu lindern".
Der globale Blick enthüllt auch viele Erfolgsgeschichten beim Kampf gegen Asthma. Programme der öffentlichen Gesundheit und Aufklärungskampagnen in verschiedenen Ländern rund um die ganze Welt haben ein Absinken der Asthma-Mortalität und Last durch Asthma bewirkt. Lokale Anpassungen von Richtlinien , die von der "Global Initiative for Asthma" erstellt wurden, zeigen, wie Asthma-Behandlungsprogramme auf die entsprechende Kultur und den Grad der verfügbaren Ressourcen zugeschnitten werden kann.
Anmerkungen für die Editoren:
Die "Global Initiative for Asthma" (GINA) wurde 1993 ins Leben gerufen, um mit Angehörigen der Gesundheitsberufe und Vertretern der öffentlichen Gesundheit auf der ganzen Welt zu Verminderung der Prävalenz, Morbidität und Mortalität von Asthma zusammenzuarbeiten. Materialien für den Welt-Asthma-Tag am 4. Mai 2004 werden auf die Website (www.ginasthma.com) veröffentlicht.
Distributed by PR Newswire on behalf of Global Initiative for Asthma (GINA)

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Hormontherapie:
 
Risiko für Asthma und Schwerhörigkeit
 
Die Hormonersatz-Therapie zur Behandlung von Wechseljahrs-Beschwerden sorgt erneut für Negativ-Schlagzeilen

Frühere Studien hatten die Hormonersatz- Therapie bereits mit Brustkrebs und Herzproblemen in Zusammenhang gebracht. Nun fanden Forscher auch mögliche negative Auswirkungen auf das Asthma-Risiko und das Hörvermögen.
So verdoppeln Östrogene oder die Kombination von Östrogenen und Gestagenen einer US-Studie zufolge die Gefahr einer Asthma-Erkrankung. Das berichtet ein New Yorker Forscher-Team im Fachjournal „Archives of Internal Medicine“. Allerdings komme Asthma im fortgeschrittenen Alter vergleichsweise selten vor, räumt das Team ein. Frauen, die plötzlich Probleme mit Asthma bekommen, sollten am besten mit Ihrem behandelnden Arzt besprechen, ob die Hormontherapie abzubrechen ist.
Eine Studie des University of Rochester Medical Center deutet darauf hin, dass Frauen, die nach den Wechseljahren mit einer Hormontherapie behandelt werden, eine Verringerung des Hörvermögens riskieren. An der Untersuchung nahmen 64 Frauen über 60 Jahren teil. Bei jener Hälfte der Frauen, die Hormone einnahm, konnte eine zehn bis 30-prozentige Verschlechterung des Gehörs nachgewiesen werden. Diese Gruppe schnitt nicht nur bei dem Wahrnehmen von Geräuschen schlechter ab. Tests hinsichtlich der Verarbeitung der wahrgenommenen Informationen im Gehirn zeigten ebenfalls eine 30-prozentige Verschlechterung.
Laut dem leitenden Wissenschaftler Robert Frisina ist diese Verschlechterung vor allem in Situationen mit starken Hintergrundgeräuschen zu bemerken, wo Informationen gefiltert und nach ihrer Wichtigkeit beurteilt werden müssen. Eine klassische Situation ist laut „NewScientist“ der Versuch, sich auf einer Party auf das Gespräch mit einer anderen Person zu konzentrieren. Dass das mit zunehmendem Alter schwieriger wird, sei zwar normal. Bei den behandelten Frauen scheine der Hörverlust jedoch schneller voranzuschreiten.
Es ist derzeit nicht bekannt, warum eine Hormontherapie negative Auswirkungen auf das Gehör haben kann. Frisina hatte ursprünglich eine Verbesserung des Hörvermögens erwartet. Er kann sich vorstellen, dass durch Hormonschwankungen hervorgerufene Veränderungen im Natrium-Kalium-Haushalt eine Rolle spielen.
dpa/pressetext.at/GesundheitPro.de
 
25.02.04 (Quelle)

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Neue Behandlungsmöglichkeit des Lungenemphysems

Die VENT-Studie
(Endobronchial Valve for Emphysema PalliatioN Trial)
(gefunden auf www.thoraxklinik-heidelberg.de/Forschung/Pneumologie/Vent-Studie_main.htm)

Wir möchten Sie über ein neues Verfahren informieren, das u. U. auf Sie als emphysemkranken Patienten oder auf Ihre emphysemkranken Patienten anwendbar ist. Diese neue Behandlungs-möglichkeit wird derzeit weltweit an mehreren Kliniken, in Europa unter der Leitung der Thoraxklinik Heidelberg gGmbH, erforscht. 
Die VENT-Studie untersucht ein neues, minimal invasives Verfahren zur Behandlung eines inhomogenen Lungen-emphysems. Dieses von Emphasys Medical, Inc. TM (www.emphasysmedical.com ) entwickelte Verfahren umfasst das bronchoskopische Platzieren kleiner Einwegventile in die Lunge. Das Ziel ist dabei den Luftstrom in überblähten, besonders kranken Lungenlappen zu reduzieren, so dass die Luft aus diesen Bereichen entweichen kann. Gesündere Lungenabschnitte können sich ausdehnen und besser ventiliert werden. Dieses Verfahren bietet einige der klinischen Vorteile einer Lungenvolumen-Reduktionsoperation, ohne die mit einem derartigen invasiven Eingriff verbundenen hohen Risiken und Kosten. Die Ventile sind jederzeit von uns entfernbar, was das Verfahren im Bedarfsfall reversibel macht. 
Voraussetzung für eine Teilnahme an der Studie ist jedoch, dass Sie oder Ihre Patienten das Rauchen aufgegeben haben. Patienten mit einem alpha1-Antitrypsinmangel können derzeit leider noch nicht in die Studie aufgenommen werden
Möchten Sie mehr über die Studie erfahren, können Sie uns direkt unter 06221-396-601 (Sekretariat PD Dr. med. F. Herth) oder 06221-396-0 (Zentrale) kontaktieren. Möchten Sie als behandelnder Arzt uns einen eventuell geeigneten Patienten vorstellen, geben Sie uns die Patientendaten telefonisch durch oder mailen Sie uns unter ralf.eberhardt@thoraxklinik-heidelberg.de

PD Dr. med. F. Herth Chefarzt Innere Medizin-Pneumologie  
Dr. med. R. Eberhardt Oberarzt Innere Medizin-Pneumologie
Thoraxklinik Heidelberg gGmbh Innere Medizin-Pneumologie Amalienstrasse 5 69126 Heidelberg Tel. 06221-396-601

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Ein Thema, das immer wieder diskutiert wird und auf das sich viele Hoffnungen richten, ist die Emphysemchirurgie. Verschiedene Verfahren werden erprobt, etabliert sind bisher nur die Entfernung großer Bullae, also überdimensionaler Emphysemblasen und in Extremfällen - wenn sozusagen nichts mehr zu verlieren ist - die Lungentransplantation (LTx).

Ein weiteres Verfahren, die Lungenvolumenreduktions-Operation hat enttäuscht, wie neueste Untersuchungen zeigen: Die Sterblichkeit kurz nach der OP war relativ hoch, der Gewinn an Lebensqualität in sehr vielen Fällen weit geringer als erhofft (s. Originalarbeit aus New England Journal of Medicine 10/01) 


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