Inhaltsverzeichnis
Glossar - das Fachwörterbuch
Das Krankheitsbild
Aufgaben der menschlichen Atmung
Aufbau und Funktion der menschlichen Atmung
Veränderungen in Aufbau und Funktion beim Emphysem
Ursachen des Emphysems
Verlauf der Krankheit
Diagnose
Möglichkeiten der Behandlung
Seelische Aspekte
Leben mit der Krankheit
Leben gegen die Krankheit…
Prävention und Screening
 

Leben gegen die Krankheit - was sollte man besser nicht tun?


In diesem Abschnitt soll - im Gegensatz zum vorhergehenden "Leben mit der chronischen Erkrankung" - gezeigt werden, was alles den Krankheitsverlauf verschlechtern kann: Also das zeigen, was man besser nicht tut, wenn man wieder gesünder werden will.

  • Alles, was dazu führt dass Sie sich unwohl fühlen (lesen Sie im Abschnitt Leben mit der Krankheit nach und kombinieren Sie selber) …
  • Die Krankheit und vor allem ihre Chronizität nicht zu akzeptieren, stets dagegen anzukämpfen, zu meinen »es muss doch jemand geben, der mich heilen kann«, ein Leben lang auf der Suche nach diesem Jemand sein …
  • Wirklich schädigende Verhaltensweisen nicht aufzugeben (und damit ist in allererster Linie das Rauchen gemeint!) …
  • Zu einem Arzt zu gehen mit der Einstellung »nun mach' mal - Doc«, d.h. blindes Vertrauen: das kann gutgehen, wenn man an den richtigen Arzt gerät - das sind fast alle ;-)
    aber ein paar schwarze Schafe gibt's natürlich auch da…
  • … oder aber gar nicht zu einem Arzt zu gehen, weil man denkt »die pumpen mich ja doch nur alle mit Medikamenten voll« - also voller Misstrauen zu sein …
  • Die Medikamente und Therapien, die er (oder sie!) Ihnen verordnet hat, aus dem Fenster zu werfen: »das hilft ja doch alles nichts« …
  • Medikamente nur dann einzunehmen, wenn es Ihnen schlecht geht, zwischendurch aber so tun, als ob alles "paletti" wäre …
  • Wenn es Ihnen einmal schlechter geht, alle Medikamente in doppelter oder dreifacher Dosis einzunehmen - frei nach dem Motto »viel hilft viel« …
  • Wenn es Ihnen einmal schlechter geht, alle Medikamente wegzulassen, weil Sie sich »schon daran gewöhnt haben«. Schlechter geht es Ihnen sicher nicht aus diesem Grund sondern meistens, weil Sie sich einen Infekt aufgeschnappt haben. Und dann brauchen Sie meist mehr Medikamente (was nicht unbedingt bedeutet "doppelt und dreifach" (s.o.): Häufig brauchen Sie in dieser Zeit auch Zusatzmedikamente - und meistens auch die Hilfe Ihres Arztes …
  • Aus Angst vor Medikamentennebenwirkungen eine Verschlechterung Ihres Krankheitsverlaufes zu riskieren …
  • Aus Angst vor Atemnot sich nicht mehr zu bewegen, jede noch so kleine Anstrengung überängstlich zu vermeiden …
So ließe sich noch einiges anführen, was sich kurz- oder langfristig auf Ihren Krankheitsverlauf - und damit auf Ihre Lebensqualität negativ auswirkt. Lassen Sie sich zum Nachdenken anregen …

Vielleicht wollen Sie jetzt doch wieder zurück zur Übersicht über die therapeutischen Möglichkeiten …

Oder aber Sie wollen sich mit den Möglichkeiten der Vorbeugung und der Früherkennung beschäftigen (Prävention und Screening)

(Dr. M. Prittwitz)

Haben Sie eine Frage?
Dann schicken Sie uns
doch einfach eine Mail!

 
Site designed by
M.Prittwitz
&
J.Steier
©2001

  Zurück zum Seitenanfang        Zurück zur Homepage


über uns     Aktuelle Infos     Was ist Emphysem?     FAQ's    Links, Adressen     Kontakt
Diese Web Seite ist von der Health On the Net Stiftung akkreditiert: Klicken Sie, um dies zu überprüfen Wir befolgen den HONcode Standard für vertrauensvolle Gesundheitsinformationen. Kontrollieren Sie dies hier.

Autor(en) der Seite: Dr. M. Prittwitz. Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am 01.05.2009 11:12