Glossar zur Seite Emphysem-Info
Hier finden Sie - alphabetisch geordnet - eine Sammlung wichtiger Begriffe, sozusagen eine Übersetzungshilfe für Fachchinesisch ;-)
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A
 
 
Alpha-1-Proteasen-Inhibitor-Mangelemphysem
(Alpha-1-PI-Mangelemphysem, früher Alpha-1-Antitrypsin-Mangel-Emphysem)
Eine Form des Lungenemphysems, das in diesem Fall durch den angeborenen Mangel eines Enzyms verursacht ist. Diese Emphysemform tritt in einem aussergewöhnlich frühen Lebensalter auf. Ausführliche Einzelheiten zu diesem Thema finden Sie auf der Seite zum A1-PI-Mangelemphysem .
 
 
Das sog. Altersemphysem
Das (sog.) Altersemphysem ist im strengen Sinn kein Emphysem, Es ist auch keine Krankheit! Durch Alterungsvorgänge wird auch das Lungengewebe schlaffer, dies führt zu einem emphysemähnlichen Zustand. Die Folge ist die schlechtere - aber nicht krankhafte! - körperliche Belastbarkeit des älteren Menschen.
 
Alveole
Alveole ist der (lat.) Fachausdruck für das einzelne Lungenbläschen.
 
Asthma (bronchiale)
Chronische Atemwegserkrankung die durch anfallsartig auftretende Luftnot - bei bestimmten Atemreizen oder auch völlig spontan - gekennzeichnet ist. Eine wichtige Aufgabe des Lungenarztes ist es, bei einer neu aufgetretenen Atemerkrankung zwischen Asthma, chronischer Bronchitis und (Lungen-)Emphysem zu unterscheiden.
 
Atemwegswiderstand
Bei Vorgang des Atmens muss in den Atemwegen ein gewisser Widerstand überwunden werden: Je weiter die Bronchien offen sind, um so geringer ist dieser Widerstand; je enger, desto größer ist dagegen dieser Widerstand und damit auch die f¨r die Atmung benötigte Kraft. Der Atemwegswiderstand (technisch "RAW" ist deshalb ein sehr wichtiger Wert für die Beurteilung der Atemsituation.
 
Auskultation
Das Abhören der Atemgeräusche und ggf. Atemnebengeräusche mit einem Stethoskop.
 
B
 
 
Betasympathikomimetika
s. unter Sympathikomimetika
 
Biopsie
Die Biopsie ist allgemein eine Gewebeentnahme. Beim Emphysem wird sie entweder bei einer Lungenspiegelung (Bronchoskopie) oder auch durch eine lange Nadel durch den Brustkorb entnommen (sogenannte Lungenbiopsie). Dabei werden kleine Partikel gewonnen, die im Labor mikroskopisch, chemisch, bakteriell und immunologisch auf krankhafte Veränderungen untersucht werden können.
 
Bulla
Bullae sind mehr oder weniger große Blasen im Lungengewebe, die natürlich keinerlei Funktion mehr haben. Sie können aber reißen ("Pneu") oder - wenn sie sehr groß sind - gesundes Lungengewebe verdrängen und damit zu Beschwerden führen. Dann operiert man sie im Allgemeinen (Bullektomie)
 
C
 
 
COPD
Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (Chronic Obstructive Pulmonary Disease): Ein neuerer Ausdruck, der die "Krankheitseinheit" Chronisch obstruktive Bronchitis plus Emphysem meint (diese Erkrankungen kommen ja häufig gemeinsam vor).
 
Chronisch-obstruktive Bronchitis (COB)
Chronische Bronchitis (CB), die mit Belastungsatemnot einhergeht, also in der Regel die fortgeschrittene und bedrohlichere Form der CB.
 
Cortison
Ein lebenswichtiges Hormon! In vielen Bereichen unseres Organismus wird Cortison dringend benötigt. Fehlt es, kann es schnell zu einem lebensbedrohlichen Zustand kommen.
Seine Vielseitigkeit und Wichtigkeit begründet, warum dieser Stoff - als Medikament eingesetzt - nicht unproblematisch ist. Einzelheiten finden sich im Abschnitt über entzündungshemmende Medikamente.
Cortison wird in der Nebennierenrinde hergestellt, durch Einnahme des Hormons als Medikament können hier Probleme entstehen (s. Nebenniereninsuffizienz).
 
Cyanose
Beim fortgeschrittenen oder schweren Lungenemphysem wird der Sauerstoffgehalt des Blutes oft so niedrig, dass man z.B. an den Lippen oder den Fingernägeln des Kranken eine Blauverfärbung sehen kann. Im schwersten Stadium wirkt der ganze Mensch fahl blau-grau.
 
D
 
 
Diffusion
Physkalisch streng wird der Sauerstoff nicht aus dem Lungenbläschen (-> Alveole) in das Blut gefiltert, sondern gelangt durch Diffusion dahin. Der Unterschied liegt darin, dass beim Vorgang des Filterns der Druck, der notwendig ist, um die Bewegung zu erzeugen, durch die Schwerkraft erzeugt wird (denken Sie an den Kaffeefilter).
Bei der Diffusion dagegen entsteht der Druck durch einen Konzentrationsunterschied. Stellen Sie sich z.B. zwei Kammern vor, eine gefüllt mit reinem Wasser, die andere mit einer konzentrierten Kochsalzlösung, dazwischen eine halbdurchlässige Wand, z.B. eine entsprechende Membran oder eine Tonwand:diese ist durchlässig für Wasser aber nicht für Salz.
Der Kochsalzgehalt in beiden Kammern wird sich nun in einem gewissen Zeitraum angleichen, weil solange Wasser durch die Membran in die konzentrierte Lösung hinüber wandert, bis die Salzkonzentration auf beiden Seiten gleich ist: die sog. Osmose.
 
Diffusionskapazität
Ebenfalls ein wichtiger Begriff aus der Lungenfunktion: Er sagt aus, wie gut Sauerstoff aus der Alveole in das Blut "gefiltert" wird (Diffusion). Man kann das in "%" ausdrücken: 100-80% sind normal, bei 50% gelangt nur noch ziemlich wenig Sauerstoff ins Blut: Eine Behandlung mit O2 ist dringend erforderlich (medizinisch: indiziert)
 
Dyspnoe
Das Fachwort für Atemnot (wörtlich: gestörte Atmung).
 
E
 
 
Entzündungsmediatoren
Ein ganze Reihe an Stoffen, die sich in unserem Blut und unseren Geweben befinden: Sie fðrdern den Entz™ndungsprozess unter anderem auch in den BronchialschleimhØuten. Hier setzt ein wichtiger Teil der Forschung an.
 
Enzym
Enzyme sind chemische Substanzen in unserem Blut, die bestimmte Aufgaben haben: Kohlenhydrate zu spalten (Amylase), Fette (Lipase) oder Eiweißstoffe abzubauen (Protease). Da speziell der Eiweißabbau in der Lunge nicht immer erwünscht ist, gibt es dort wieder Antiproteasen, die den Überschuss an Proteasen unwirksam machen: So eine Antiprotease ist das A1-Antitrypsin oder - besser - A1-Proteinaseninhibitor.
 
Evidenzbasierte Medizin
Ein neuer Forschungszweig der Medizin, der sich darum bemüht, nur mit gesicherten Erkenntnissen zu arbeiten, bzw. ungesicherte Verfahrensweisen zumindest ganz klar als solche zu kennzeichnen. Neue Forschungsarbeiten werden dabei nach bestimmten Kriterien auf ihre Stichhaltigkeit untersucht.
 
Exacerbation
Verschlechterung im Krankheitsverlauf einer chronischen Erkrankung: Bei Atemwegskrankheiten und Emphysem meist ausgelöst durch einen (grippalen) Infekt. Die Behandlung sollte dann schnellstmöglich intensiviert werden, um eine nicht mehr rückgängig zu machende (irreversible) Gesamtverschlechterung zu verhindern und dem Kranken Leiden zu ersparen.
 
F
 
 
FEV1
Gebräuchliche Abkürzung für Einsekundenvolumen (auch Atemstoßtest genannt). Ein wichtiger Lungenfunktionswert, der einen Hinweis gibt auf das Lungenvolumen, das für körperliche Belastungen zur Verfügung steht: Es wird gemessen wieviel Luft Sie maximal in 1 Sekunde ausatmen können: Dieser Wert ist beim Emphysem meist deutlich bis stark vermindert.
 
G
 
 
Gasaustausch
Aufnahme von Sauerstoff (O2) und gleichzeitige Abgabe von Kohlendioxiod (CO2).
 
H
 
 
I
 
 
Indikation
Eine Indikation zur Sauerstofflangzeitbehandlung besteht, wenn der Sauerstoffgehalt im Blut ständig zu niedrig ist. "Indikation" bedeutet also, dass man aufgrund des medizinischen Wissensstandes beim Vorliegen eines bestimmten Befundes eine entsprechende Untersuchung oder Behandlung durchführen sollte.
 
J
 
 
K
 
 
Kapillaren
sind Haargefäße: haarfeine Blutäderchen, die zwischen dem arteriellen und dem venösen Teil des Blutkreislaufsystems lokalisiert sind. Im großen (also Körper-)Kreislauf wird hier der Sauerstoff ins Gewebe abgegeben und gleichzeitig das anfallende Kohlendioxid in das Blut aufgenommen. Im kleinen (Lungen-)Kreislauf findet in den Kapillaren dagegen der umgekehrte Gasaustausch statt: Sauerstoffaufnahme und Kohlendioxidabgabe. Das Blut fließt hier sehr langsam, die Gefäßwände sind hauchdünn.
 
Kiemenatmung
Fische haben eine andere Technik der Sauerstoffgewinnung, da sie ja bekanntlich unter Wasser leben: Das Wasser strömt durch die Kiemen, dabei wird ihm der Sauerstoff entzogen und vom Blut aufgenommen. Fische brauchen also keine Lungen.
 
Krankheitsmanagement
Alle Maßnahmen, die erforderlich sind, um den Krankheitsverlauf stabil zu halten. Dies betrifft auch die ärztlichen Aktivitäten, insbesondere aber die Verhaltensweisen, die der Kranke selbst zeigt.
 
L
 
 
Lungenatmung
Alle Lebewesen, die Luft atmen (also auch der Mensch), brauchen ein Atemwegssystem und Lungen (den Atmungsapparat), um den Sauerstoff aus der Luft in ihrem Körper aufnehmen zu können.
Lungenemphysem
Die Krankheit, die dieser Webseite den Namen gegeben hat. Auf deutsch nennt man sie auch Blählunge: die Lungenstruktur ist verändert, wie es an anderer Stelle ausführlich erläutert wird. Aus dem feinen "Schwamm" wird ein grobes, brüchiges, schlaffes "Netz" aus zerstörten Lungenbläschen. Die Atemfunktion der Lunge nimmt kontinuierlich ab, wenn es nicht gelingt, den Prozess zu stoppen.
 
M
 
 
N
 
 
Nebennierenrindeninsuffizienz
Unser Körper produziert selbst Cortison. Bei - längerer - Einnahme von Cortison in Form von Tabletten (orale Therapie) kann die Produktionsfähigkeit des Organs (das mit der Niere nichts zu tun hat!) eingeschränkt sein. Wenn dann das medikamentöse Cortison plötzlich wegbleibt, weil man beispielsweise die Tabletten aus irgendeinem Grund absetzt, tritt ein akuter Mangel an Hormon auf. Beim Atemwegskranken kann es dann primär zu Atembeschwerden kommen, es kann aber auch allgemeine Gesundheitsprobleme geben.
 
O
 
 
Osmose
Konzentrationsausgleich zwischen zwei unterschiedlich konzentrierten Lösungen durch Diffusion.
 
Osteoporose
Eine verstärkte Entkalkung der Knochen, häufig ausgelöst durch Hormonmangel (z.B. Wechseljahre, längerdauernde Cortisontherapie). Wichtige Vorbeugungsmöglichkeiten sind eine abwechslungsreiche Ernährung (mit viel Calcium) und viel Bewegung. Wenn eine Osteoporose eingetreten ist, muss sie fachärztlich behandelt und überwacht werden.
 
P
 
 
Parameter
sind in der Medizin Werte. die mit technischen Untersuchungen gewonnen werden: Lungenfunktionsparameter, Laborparameter ...
 
Parasympathikus-Nerv
Einer der beiden Anteile des vegetativen Nervensystems: Der Parasympathikus bremst Herz und Kreislauf, bringt die Muskulatur zur Entspannung und - und das ist medizinisch nicht erwünscht! - verengt die Atemwege. Er wird nach seinem Hauptnervenstrang auch Vagus-Nerv genannt.
 
Perkussion
Der Arzt beklopft mit einem Finger einen Finger seiner anderen Hand, der auf den Körper des Patienten aufgelegt ist: Durch Unterschiede im Gewebsaufbau und Hohlräume (z.B. die luftgefüllte Lunge) verändert sich das Klopfgeräusch. Mit entsprechender Erfahrung kann man daraus wertvolle Schlüsse ziehen.
 
Plasma
Wenn man aus dem (Spender-)Blut alle festen Bestandteile entfernt, nennt man die verbleibende eiweiss- und mineralsalzhaltige Flüssigkeit Plasma.
Dieses kann man für die verschiedensten Zwecke weiterverarbeiten, z.B. wird hieraus Alpha-1-Proteinaseninhibitor gewonnen und kommt als Prolastin® in den Handel.
 
Pneu(mothorax)
Normalerweise wird die Lunge durch das Vakuum im hauchfeinen spalt zwischen Rippenfell und Lungenfell (also den zwei Pleurablättern) im entfalteten Zustand gehalten. Kommt nun Luft in diesen Zwischenraum, gleicht sich der Druck dem Außendruck an: Die Folge ist, dass die betreffende Lunge zusammenfällt: ein Pneumothorax, salopp "Pneu" genannt. Die Behandlung besteht in einer Saugdrainage, um den Unterdruck wieder herzustellen. Wenn dies für ein paar Tage gelingt, ist der Gewebsdefekt meist wieder verschlossen und man kann den Schlauch entfernen. Wenn das häfiger passiert, muss man allerdings meistens operieren.
Ursache hierfür sind häufig Bullae.
 
Pneumologie, Pneumologe
Das medizininsche Fachgebiet der Lungen- und Bronchialheilkunde. Der Lungenarzt ist ein Pneumologe.
 
Prolastin®
Handelsname des bisher einzigen Alpha-1-Proteinasen-Inhibitor-Konzentrates, das auf dem Markt erhältlich ist.
 
Q
 
 
R
 
 
Rehabilitation
Medizinische Reha: Eine spezielle Behandlungsform (ambulant oder stationär),bei der die Verbesserung des Krankheitsmanagements und damit der Langzeitverlauf der chronischen Krankheit im Vordergrund steht (im Gegensatz zur Akutkrankenhausbehandlung)
Berufliche Reha: Verbesserung der beruflichen Situation eines chronisch Kranken durch Umschulungsmaßnahmen und Ähnliches, falls aus medizinischen Gründen die bisherige Tätigkeit nicht mehr ausgeführt werden kann.
 
Respiratorische Partialinsuffizienz
Sauerstoffmangel im Blut ohne den gefährlichen Anstieg des Kohlendioxids der bis hin zur sog. CO2-Narkose führen kann.
 
Respiratorische Globalinsuffizienz
Sauerstoffmangel im Blut bei gleichzeitig zu hohem Kohlendioxidgehalt. Es handelt sich um ein besonders schweres Krankheitsstadium, das dringend fachärztlicher Kontrolle und Behandlung bedarf.
 
Retard-Tabletten
Tabletten mit verzögerter, also langanhaltender Wirkung. Sie sind nicht für irgendwelche Notfallbehandlungen geeignet, dafür sinnvoll in der regelmäßigen Therapie einzusetzen.
 
Rückgewinnung von Sauerstoff aus Kohlendioxid
Im Pflanzenreich läuft der umgekehrte Vorgang ab: Kohlendioxid (CO2) aufnehmen und Sauerstoff (O2) abgeben: Unser Freund, der Baum kann dies z.B. hocheffizient. Man nennt den Vorgang Photosynthese, denn das ganze funktioniert nur unter Lichteinfluss.
 
Residualvolumen
Wenn man alle Luft ausgeatmet hat, bleibt die Lunge immer noch entfaltet: Das Luftvolumen, das sich dann noch in den Lungenbläschen befindet, nennt man Residualvolumen (Restvolumen).
 
S
 
 
Säure-Basen-Haushalt
Unser Blut entält sowohl Säuren als auch Basen(oder Laugen) (wie z.B. Kohlensäure, Michsäure, Laugen aus basischen Nahrungsmitteln). Es ist wichtig, dass deren Verhältnis zueinander genau eingehalten wird. Man kann den Säure- oder Basengrad mit dem pH messen: optimal beträgt er im Blut 7,4. Bereits kleine Abweichungen nach oben (in Richtung basisch) oder unten (in Richtung sauer) können schnell lebensgefährlich werden. Der jeweils notwendige Ausgleich wird durch eine Zusammenarbeit von Lunge und Nieren bewerkstelligt.
 
Seltenere Emphsemformen:
Bullöses Emphysem:
Das Lungengewebe ist von mehr oder weniger großen Blasen durchsetzt.
Narbenemphysem:
Nach entzündlichen Prozessen entstehen durch Narbenzug Hohlräume.
Überdehnungsemphysem:
Bei starken Wirbelsäulenverkrümmungen kann es durch chronische Überdehnung zu Hohlraumbildung und Überblähung kommen.
Einzelheiten siehe hier!
 
Stethoskop
Das "Hörrohr" der alten Ärzte ist heute ein elegant designtes Membran-Schlauchsystem, mit dem man sehr gut die verschiedensten Geräusche im Inneren unseres Körpers kontrollieren kann.
 
Substitution
Behandlung mit Körperersatzstoffen, die krankheitsbedingt eine zu niedrige Konzentration aufweisen oder ganz fehlen: Blutsalze (z.B. Kalium, Kalzium, Magnesium), Hormone (z.B. Insulin, Cortison, Schilddrüsenhormon, Östrogen) oder verschiedene lebenswichtige Eiweißstoffe wie Blutgerinnungsfaktoren oder - beim A1Pi-Mangelemphysem - Alpha-1-Proteinaseninhibitor (Prolastin®)
 
Sympathikus-Nerv
Einer der beiden Anteile des vegetativen Nervensystems: Der Sympathikus aktiviert Herz und Kreislauf, bringt die Muskulatur in Aktionsstellung (führt zu Vibrationen: Muskelzittern durch Sympathikomimetika!) und - und das ist medizinisch sehr erwünscht! - erweitert die Atemwege
 
Sympathikomimetika oder Betasympathikomimetika
Medikamente, die durch Aktivieren des Sympathikusnervs wirken und dadurch die Bronchien erweitern
 
T
 
 
U
 
 
V
 
 
Vagus-Nerv
s. Parasympathikus-Nerv
 
Vegetatives Nervensystem
Der Teil unseres "Nervenkostüms", der die Körperfunktionen steuert: Atmen, Herzschlag, Darmtätigkeit, Schwitzen, Sexualfunktionen ...
Hier vermutet man einen "Schnittpunkt" zwischen Körper und Seele
Das vegetative Nervensystem besteht aus zwei gegensätzlich wirkenden Anteilen: Sympathikus und Parasympathikus .
 
Vitalkapazität (VK oder VC)
Das Lungenvolumen, das von der tiefstmöglichen Ausatmung zur maximalen Einatmung reicht - je nach Größe, Alter und Geschlecht etwa zwischen 2,5 und 7 Liter.
 
W
 
 
X
 
 
Y
 
 
Z
 
 
(Dr. M. Prittwitz)

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Autor(en) der Seite: Dr. M. Prittwitz. Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am 01.05.2009 11:13