Inhaltsverzeichnis
Glossar - das Fachwörterbuch
Das Krankheitsbild
Aufgaben der menschlichen Atmung
Aufbau und Funktion der menschlichen Atmung
Veränderungen in Aufbau und Funktion beim Emphysem
Ursachen des Emphysems
Verlauf der Krankheit
Diagnose
Möglichkeiten der Behandlung
Medikamente: Allgemeines
Seelische Aspekte
Leben mit der Krankheit
Leben gegen die Krankheit
Prävention und Screening
 

Medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten bei Lungenemphysem


Das Lungenemphysem ist - wie wir auf den vorhergehenden Seiten gesehen haben - eine Erkrankung, die mit Zerstörung von Lungengewebe einhergeht. Das bedeutet natürlich, dass auch noch so gute Medikamente die Integrität unseres Atemorganes nicht wieder herstellen können! Trotzdem gibt es gute Gründe, bei dieser Krankheit verschiedene Medikamente einzusetzen. Dazu im Folgenden mehr.

Eine Besonderheit stellt das Alpha-1-PI-Mangelemphysem dar: Hier versucht man durch den Einsatz des fehlenden Enzyms den Krankheitsfortschritt durch eine ursächliche Behandlung zu verhindern.


Eine medikamentöse Behandlung kann ganz verschiedene Ziele haben, z.B.:
  • Linderung der Beschwerden und Verbesserung der Lebensqualität
  • Verbesserung des Krankheitsverlaufes
  • Behandlung von Exacerbationen und Begleiterkrankungen
Ausserdem muss man unterscheiden zwischen:
  • Medikamenten zur Dauerbehandlung
  • Medikamenten zum bedarfsweisen Einsatz
  • Medikamenten zur Inhalation (inhalative Therapie) und
  • Medikamenten zur Einnahme in Tablettenform (orale Therapie)

Noch einiges Grundsätzliches zur Behandlung mit Medikamenten:
  • Medikamente haben Wirkungen und Nebenwirkungen. Ihr Einsatz sollte deshalb immer von einem erfahrenen Arzt überwacht werden. Ausnahmen sind Medikamente, deren Wirkungen und Nebenwirkungen Sie genau kennen und deren Anwendung Sie mit Ihrem Arzt abgesprochen haben.
  • Viele Medikamente sind hochpotente Behandlungsmittel. Sie sollten immer überlegt und sorgfältig angewendet werden: Ein Zuviel kann genauso problematisch werden wie ein Zuwenig.
  • Medikamente sind weder "Teufelszeug" noch "Wundermittel": Wie so oft im Leben liegt auch hier die Wahrheit in der Mitte.
  • Manche Medikamente können relativ problemlos kurzfristig angewendet werden, bereiten aber bei längerer Einnahme Probleme. Andere Präparate können durchaus über längere Zeit, evtl. sogar lebenslang eingesetzt werden. Auch das sollten Sie mit Ihrem Arzt besprechen!
  • Denken Sie daran: Ihr Arzt studiert und lernt jahrelang, um mit diesen Dingen verantwortlich umgehen zu können. Vertrauen Sie ihm, aber fragen Sie ruhig auch einmal nach:
    Auch ein Arzt kann nicht alles wissen oder etwas übersehen. Ausserdem ist er für eine optimale Behandlung auch auf Ihre Mitarbeit angewiesen.

    Wenn Sie ein Medikament nicht vertragen oder von einem neuen Medikament hören - sprechen Sie Ihren Doktor darauf an.

Hier finden Sie nun eine Übersicht über die wichtigsten Medikamente.

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Autor(en) der Seite: Dr. M. Prittwitz. Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am 30.09.2005 20:24