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Wie stellt der Arzt die Diagnose COPD? (2)
Hinweis: Auf dieser Seite präsentieren
wir Ihnen eine Vielzahl an Untersuchungsmöglichkeiten. Um Übersichtlichkeit
zu erzielen, werden nur ganz wenige Worte zur Charakterisierung verwendet.
Wenn Sie mehr über die einzelnen Dinge wissen wollen, klicken sie die
jeweilige Untersuchung an. Es öffnet sich dann ein neues Fenster mit
eingehenderen Infos.
- Basisdiagnostik (Labor,
EKG, einfache Lungenfunktion - im allgemeinen vom Hausarzt durchzuführen)
- Laboruntersuchungen
Im Blut (und in anderen Körperflüssigkeiten - hier insbesondere
die Untersuchung des Sputums - nicht sehr appetitlich
aber besonders wichtig!) findet man eine Fülle an Hinweisen auf
Krankeitsprozesse.
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- EKG
Das EKG zeigt ein Abbild von den lebenswichtigen Strömen, die durch
die Herzwände laufen - und damit Hinweise auf Störungen in
diesem wichtigen Organ (Wandverdickungen, Herzrhythmusstörungen...)
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- einfache Lungenfunktion
Mit der einfach Lungenfunktion (Spirometrie)
kann auch der Hausarzt schnell einen Eindruck von der Funktionsfähigkeit
des Atemorganes gewinnen.
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- (eventuell) Ultraschall
Der Ultraschall (Sonographie) ist keine Standardmethode
für die Beurteilung der Atemorgane, kann aber - falls ein solches
Gerät vorhanden ist - wertvolle Hinweise auf einzelne Punkte geben,
die durchaus für Lunge & Co wichtig sind - so z.B. die Zwerchfellbeweglichkeit.
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- Lungenärztliche Diagnostik (Komplette
Lungenfunktion und Blutgase, Röntgen, Computertomographie, Bronchoskopie,
Spezialuntersuchungen)
- Komplette Lungenfunktion
Die Möglichkeiten der Lungenfunktion sind außerordentlich!
Diese Techniken gehören zum wichtigsten Handwerkszeug des Lungenarztes
(Pneumologe, Pulmologe). Klicken
Sie hier, um
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zu erfahren...
- Blutgasuntersuchung
Eine weitere wichtige Untersuchung für die Beurteilung der
Atmung: Bestimmung des Sauerstoff- und des Kohlendioxidgehaltes im Blut
sowei einiger anderer wichtiger Werte (Parameter).
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- Allergiediagnostik
Allergien sind eine wichtige Ursache verschiedener Krankheiten, nicht
zuletzt des Asthmas. Nach derzeitiger Meinung ist eine COPD aber im
Allgemeinen keine allergische Erkrankung. Durch einen Allergietest
kann man aber die Unterscheidung zwischen COPD und Asthma erleichtern,
deshalb gehört auch diese Methode oft zur lungenärztlichen
Untersuchung in unklaren Fällen.
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- Lungen-Röntgen
Die vielleicht berühmteste Untersuchung ist die Durchleuchtung des
Körpers mit Röntgenstrahlen (1895) und das dadurch auf einem
Film oder einem Fernsehschirm erzeugte Bild, das dem Erfahrenen eine
Menge Informationen über Einzelheiten des Körperinneren vermittlen
kann.
Man vergisst manchmal aber, dass im Röntgenbild zwar vieles aber
keineswegs alles zu sehen ist.
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- Computertomographie (CT)
Eine Weiterentwicklung der Röntgentechnik, ermöglicht durch
die Fortschritte der Computertechnologie. Sie gibt sehr genaue Einblicke
in die Lungenstruktur, hat aber eine relativ hohe Strahlenbelastung und
sollte deshalb sehr gezielt eingesetzt werden.
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- Bronchoskopie
Bei den Patienten nicht beliebt - aber eine ausserordentlich wichtige
Untersuchung des Lungenarztes!
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- Spezialuntersuchungen
Es gibt noch eine große Anzahl an Spezialuntersuchungen, die im
Einzelfall eine wichtige Hilfe für den Arzt sein können. Sie
sind aber meist sehr teuer und aufwändig und werden häufig
nur in hochspezialisierten Zentren (z.B. Unikliniken, Forschungsinstitute)
durchgeführt. Jeder Arzt (und insbesondere jeder Lungenarzt) kann
aber solche Untersuchungen anfordern, wobei deren Einsatz gut überlegt
werden muss. Manchmal kommen auf den Patienten auch nicht unerhebliche
finanzielle Belastungen zu, wenn die Methoden von den Krankenkassen noch
nicht anerkannt sind.
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Auf der Basis all dieser Untersuchungen wird der Arzt seine Diagnose stellen
und kann dann eine Therapieplanung beginnen.
Es gibt allerdings eine Ausnahme, bei der ein Therapiebeginn vor der
Diagnosestellung sinnvoll ist: die sogenannte
Diagnose "ex
juvantibus"...
Letzte Aktualisierung
21.11.2010
…
| … Autor der Seite © Dr. med. Michael Prittwitz