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Die Anamnese - ein oft unterschätzter Teil der ärztlichen Tätigkeit
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| Anamnese, das ist
nicht mehr und nicht weniger als das Gespräch des Arztes mit dem Patienten. Hier
erfahren wir Wichtiges und Interessantes, Art und Dauer der Beschwerden, frühere
Erkrankungen, Erkrankungen in der Familie, Risikofaktoren, Belastungen, bisher
eingenommene Medikamente und vieles mehr. Auch die Ängste, Befürchtungen und
Hoffnungen unseres Patienten können wir hier kennenlernen, die wiederum für
unsere Art, mit ihm und seiner Erkrankung umzugehen wichtig sind - denn jeder
möchte ja auch individuell betreut werden. |
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| Damit aus diesem
Gespräch nicht eine stundenlange, unverbindliche Plauderei wird (was vielleicht
recht nett wäre aber den Zweck eines Arztbesuches wohl nicht ganz erfüllt ;-),
gibt es hierfür ganz bestimmt Regeln. Seien Sie Ihrem Doktor also nicht böse,
wenn er das Gespräch ein wenig strukturiert und lenkt. Draußen im Wartezimmer
sitzen viele andere Patienten, die alle genauso viel Aufmerksamkeit und Zuwendung
von uns erwarten. |
In unserem
speziellen Fall sind einige Fakten ganz besonders wichtig:
- Familiäre Erkrankungen der
Atmungsorgane
- Ihre früheren Erkrankungen
der Atmungsorgane (Allergien, Lungenentzündungen usw.)
- Die Art und Dauer der von
Ihnen jetzt geklagten Beschwerden (besonders Husten, Auswurf, Atemnot)
sowie ihr Verlauf in der Vergangenheit: Diese sollten ziemlich genau
besprochen werden.
- Belastungen der Atmungsorgane:
Rauchen, berufliche sowie eventuell private Belastungen mit Reizstoffen
(z.B.Hobbys)
- Die von Ihnen bisher durchgeführten
Therapiemaßnahmen (Inhalationen, Atemgymnastik,
Medikamente usw.)
Nachdem diese Fragen geklärt worden sind, wird der
Arzt den Patienten in der Regel körperlich
untersuchen. |
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