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Der - mehr oder weniger - weite Weg zur Diagnose
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| "Vor die Therapie haben
die Götter die Diagnose gesetzt" - so lautet ein alter Medizinerspruch. Und auch
heute ist es noch so, erst wenn die Krankheit meines Patienten einen "richtigen"
Namen hat, also eine Diagnose gestellt ist, kann ich als Arzt eine durchdachte
Behandlung beginnen. Zwar gibt es immer wieder auch Situationen, in denen auch
der erfahrenste Arzt auf der Basis einer Vermutung eine Therapie "ausprobieren"
muß (das hat übrigens nichts damit zu tun, dass der Patient dann ein
"Versuchskaninchen" wäre!), aber besser ist es allemal, wenn vor Beginn der
Behandlung feststeht, um welche Krankheit es sich jetzt genau handelt! Manch'
ein Umweg läßt sich dadurch vermeiden ... |
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| Um die Diagnose
Lungenemphysem stellen zu können, hat der Arzt einige Möglichkeiten.
Aber erst aus der Kombination der einzelnen Befunde kann mit einiger Sicherheit
gesagt werden, dass es sich hier tatsächlich um ein Emphysem handelt. Am wichtigsten
sind dabei die folgenden Untersuchungen: |
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| Diese Punkte geben
dem Arzt Auskunft über den Luftgehalt der Lungen, über die Lokalisation eventueller
Emphysemblasen, die Größe des Herzens, die Behinderung des Atemstromes,
gegebenenfalls das Vorliegen eines Mangels an Alpha-1-Proteaseninhibitor sowie
weitere wichtige Informationen. Aus ihnen kann er den Typus der Emphysemerkrankung
abschätzen und dadurch eine gezieltere Therapie
planen. |
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