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Leben gegen die Krankheit - was sollte man
besser nicht tun?
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diesem Abschnitt soll - im Gegensatz zum vorhergehenden
"Leben mit der chronischen Erkrankung" - gezeigt
werden, was alles den Krankheitsverlauf verschlechtern
kann: Also das zeigen, was man besser nicht tut, wenn
man wieder gesünder werden will. |
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- Alles,
was dazu führt dass Sie sich unwohl fühlen
(lesen Sie im Abschnitt Leben
mit der Krankheit nach und kombinieren
Sie selber)
- Die
Krankheit und vor allem ihre Chronizität
nicht zu akzeptieren, stets dagegen anzukämpfen,
zu meinen »es muss doch jemand geben,
der mich heilen kann«, ein Leben lang auf
der Suche nach diesem Jemand sein
- Wirklich
schädigende Verhaltensweisen nicht aufzugeben
(und damit ist in allererster Linie das Rauchen
gemeint!)
- Zu
einem Arzt zu gehen mit der Einstellung »nun
mach' mal - Doc«, d.h. blindes Vertrauen:
das kann gutgehen, wenn man an den richtigen
Arzt gerät - das sind fast alle ;-)
aber ein paar schwarze Schafe gibt's natürlich auch da…
-
oder aber gar nicht zu einem Arzt zu gehen, weil
man denkt »die pumpen mich ja doch nur alle
mit Medikamenten voll«
- also voller Misstrauen zu sein
- Die
Medikamente und Therapien, die er (oder sie!)
Ihnen verordnet hat, aus dem Fenster zu werfen:
»das hilft ja doch alles nichts«
- Medikamente
nur dann einzunehmen, wenn es Ihnen schlecht geht,
zwischendurch aber so tun, als ob alles "paletti"
wäre
- Wenn
es Ihnen einmal schlechter geht, alle Medikamente
in doppelter oder dreifacher Dosis einzunehmen
- frei nach dem Motto »viel hilft viel«
- Wenn
es Ihnen einmal schlechter geht, alle Medikamente
wegzulassen, weil Sie sich »schon daran
gewöhnt haben«. Schlechter geht es
Ihnen sicher nicht aus diesem Grund sondern meistens,
weil Sie sich einen Infekt aufgeschnappt haben.
Und dann brauchen Sie meist mehr Medikamente (was
nicht unbedingt bedeutet "doppelt und dreifach"
(s.o.): Häufig brauchen Sie in dieser Zeit
auch Zusatzmedikamente - und meistens auch die
Hilfe Ihres Arztes
- Aus
Angst vor Medikamentennebenwirkungen eine Verschlechterung
Ihres Krankheitsverlaufes zu riskieren
- Aus
Angst vor Atemnot sich nicht mehr zu bewegen,
jede noch so kleine Anstrengung überängstlich
zu vermeiden
So
ließe sich noch einiges anführen, was sich
kurz- oder langfristig auf Ihren Krankheitsverlauf - und
damit auf Ihre Lebensqualität negativ auswirkt. Lassen
Sie sich zum Nachdenken anregen
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Vielleicht
wollen Sie jetzt doch wieder zurück
zur Übersicht über die therapeutischen Möglichkeiten
Oder aber Sie
wollen sich mit den Möglichkeiten der Vorbeugung und der Früherkennung
beschäftigen (Prävention und Screening)
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