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- A
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- Alpha-1-Proteasen-Inhibitor-Mangelemphysem
- (Alpha-1-PI-Mangelemphysem, früher
Alpha-1-Antitrypsin-Mangel-Emphysem)
Eine Form des Lungenemphysems, das in diesem Fall durch den angeborenen Mangel
eines Enzyms verursacht ist. Diese Emphysemform tritt in einem aussergewöhnlich
frühen Lebensalter auf. Ausführliche Einzelheiten zu diesem Thema
finden Sie auf der Seite zum A1-PI-Mangelemphysem
.
- Das sog. Altersemphysem
- Das (sog.) Altersemphysem ist im
strengen Sinn kein Emphysem, Es ist auch keine Krankheit! Durch Alterungsvorgänge
wird auch das Lungengewebe schlaffer, dies führt zu einem emphysemähnlichen
Zustand. Die Folge ist die schlechtere - aber nicht krankhafte! - körperliche
Belastbarkeit des älteren Menschen.
- Alveole
- Alveole ist der (lat.) Fachausdruck
für das einzelne Lungenbläschen.
- Asthma (bronchiale)
- Chronische Atemwegserkrankung die
durch anfallsartig auftretende Luftnot - bei bestimmten Atemreizen
oder auch völlig spontan - gekennzeichnet ist. Eine wichtige Aufgabe
des Lungenarztes ist es, bei einer neu aufgetretenen Atemerkrankung zwischen
Asthma, chronischer Bronchitis und (Lungen-)Emphysem zu unterscheiden.
- Atemwegswiderstand
- Bei Vorgang des Atmens muss in den
Atemwegen ein gewisser Widerstand überwunden werden: Je weiter die Bronchien
offen sind, um so geringer ist dieser Widerstand; je enger, desto größer
ist dagegen dieser Widerstand und damit auch die f¨r die Atmung benötigte
Kraft. Der Atemwegswiderstand (technisch "RAW" ist deshalb ein sehr wichtiger
Wert für die Beurteilung der Atemsituation.
- Auskultation
- Das Abhören der Atemgeräusche
und ggf. Atemnebengeräusche mit einem Stethoskop.
- B
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- Betasympathikomimetika
- s. unter Sympathikomimetika
- Biopsie
- Die Biopsie ist allgemein eine Gewebeentnahme.
Beim Emphysem wird sie entweder bei einer Lungenspiegelung (Bronchoskopie)
oder auch durch eine lange Nadel durch den Brustkorb entnommen (sogenannte
Lungenbiopsie). Dabei werden kleine Partikel gewonnen, die im Labor mikroskopisch,
chemisch, bakteriell und immunologisch auf krankhafte Veränderungen
untersucht werden können.
- Bulla
- Bullae sind mehr oder weniger große
Blasen im Lungengewebe, die natürlich keinerlei Funktion mehr haben.
Sie können aber reißen ("Pneu")
oder - wenn sie sehr groß sind - gesundes Lungengewebe verdrängen
und damit zu Beschwerden führen. Dann operiert man sie im Allgemeinen
(Bullektomie)
- C
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- COPD
- Chronisch obstruktive Lungenerkrankung
(Chronic Obstructive Pulmonary
Disease): Ein neuerer Ausdruck, der die "Krankheitseinheit"
Chronisch obstruktive Bronchitis plus Emphysem meint (diese Erkrankungen
kommen ja häufig gemeinsam vor).
- Chronisch-obstruktive
Bronchitis (COB)
- Chronische Bronchitis (CB), die mit
Belastungsatemnot einhergeht, also in der Regel die fortgeschrittene und
bedrohlichere Form der CB.
- Cortison
- Ein lebenswichtiges Hormon! In vielen
Bereichen unseres Organismus wird Cortison dringend benötigt. Fehlt
es, kann es schnell zu einem lebensbedrohlichen Zustand kommen.
Seine Vielseitigkeit und Wichtigkeit begründet, warum dieser Stoff -
als Medikament eingesetzt - nicht unproblematisch ist. Einzelheiten finden
sich im Abschnitt über entzündungshemmende
Medikamente.
Cortison wird in der Nebennierenrinde hergestellt, durch Einnahme des Hormons
als Medikament können hier Probleme entstehen (s. Nebenniereninsuffizienz).
- Cyanose
- Beim fortgeschrittenen oder schweren
Lungenemphysem wird der Sauerstoffgehalt des Blutes oft so niedrig, dass
man z.B. an den Lippen oder den Fingernägeln des Kranken eine Blauverfärbung
sehen kann. Im schwersten Stadium wirkt der ganze Mensch fahl blau-grau.
- D
-
- Diffusion
- Physkalisch streng wird der Sauerstoff
nicht aus dem Lungenbläschen (-> Alveole) in das Blut gefiltert,
sondern gelangt durch Diffusion dahin. Der Unterschied liegt darin,
dass
beim Vorgang des Filterns der Druck, der notwendig ist, um die Bewegung
zu erzeugen, durch die Schwerkraft erzeugt wird (denken Sie an
den Kaffeefilter).
Bei der Diffusion dagegen entsteht der Druck durch
einen Konzentrationsunterschied. Stellen Sie sich z.B. zwei Kammern
vor, eine gefüllt
mit reinem Wasser, die andere mit einer konzentrierten Kochsalzlösung,
dazwischen eine halbdurchlässige Wand, z.B. eine entsprechende Membran
oder eine Tonwand:diese ist durchlässig für Wasser aber nicht für Salz.
Der Kochsalzgehalt in beiden Kammern wird sich nun in einem
gewissen Zeitraum angleichen, weil solange Wasser durch die Membran in
die konzentrierte Lösung
hinüber wandert, bis die Salzkonzentration auf beiden Seiten gleich
ist: die sog. Osmose.
- Diffusionskapazität
- Ebenfalls ein wichtiger Begriff aus
der Lungenfunktion: Er sagt aus, wie gut Sauerstoff aus der Alveole
in das Blut "gefiltert" wird (Diffusion). Man kann
das in "%" ausdrücken: 100-80% sind normal, bei 50% gelangt nur noch
ziemlich wenig Sauerstoff ins Blut: Eine Behandlung mit O2 ist
dringend erforderlich (medizinisch: indiziert)
- Dyspnoe
- Das Fachwort für Atemnot (wörtlich:
gestörte Atmung).
- E
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- Entzündungsmediatoren
- Ein ganze Reihe an Stoffen, die sich
in unserem Blut und unseren Geweben befinden: Sie fðrdern den Entz™ndungsprozess
unter anderem auch in den BronchialschleimhØuten. Hier setzt ein wichtiger
Teil der Forschung an.
- Enzym
- Enzyme sind chemische Substanzen
in unserem Blut, die bestimmte Aufgaben haben: Kohlenhydrate zu spalten (Amylase),
Fette (Lipase) oder Eiweißstoffe abzubauen (Protease). Da speziell
der Eiweißabbau in der Lunge nicht immer erwünscht ist, gibt es
dort wieder Antiproteasen, die den Überschuss an
Proteasen unwirksam machen: So eine Antiprotease ist das A1-Antitrypsin oder
- besser - A1-Proteinaseninhibitor.
- Evidenzbasierte
Medizin
- Ein neuer Forschungszweig der Medizin,
der sich darum bemüht, nur mit gesicherten Erkenntnissen zu arbeiten,
bzw. ungesicherte Verfahrensweisen zumindest ganz klar als solche zu kennzeichnen.
Neue Forschungsarbeiten werden dabei nach bestimmten Kriterien auf ihre Stichhaltigkeit
untersucht.
- Exacerbation
- Verschlechterung im Krankheitsverlauf
einer chronischen Erkrankung: Bei Atemwegskrankheiten und Emphysem meist
ausgelöst durch einen (grippalen) Infekt. Die Behandlung sollte dann
schnellstmöglich intensiviert werden, um eine nicht mehr rückgängig
zu machende (irreversible) Gesamtverschlechterung zu verhindern und dem Kranken
Leiden zu ersparen.
- F
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- FEV1
- Gebräuchliche Abkürzung
für Einsekundenvolumen (auch Atemstoßtest genannt). Ein wichtiger
Lungenfunktionswert, der einen Hinweis gibt auf das Lungenvolumen, das für
körperliche Belastungen zur Verfügung steht: Es wird gemessen wieviel
Luft Sie maximal in 1 Sekunde ausatmen können: Dieser Wert ist beim
Emphysem meist deutlich bis stark vermindert.
- G
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- Gasaustausch
- Aufnahme von Sauerstoff (O2)
und gleichzeitige Abgabe von Kohlendioxiod (CO2).
- H
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- I
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- Indikation
- Eine Indikation zur Sauerstofflangzeitbehandlung
besteht, wenn der Sauerstoffgehalt im Blut ständig zu niedrig ist. "Indikation"
bedeutet also, dass man aufgrund des medizinischen Wissensstandes beim Vorliegen
eines bestimmten Befundes eine entsprechende Untersuchung oder Behandlung
durchführen sollte.
- J
-
- K
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- Kapillaren
- sind Haargefäße: haarfeine
Blutäderchen, die zwischen dem arteriellen und dem venösen Teil
des Blutkreislaufsystems lokalisiert sind. Im großen (also Körper-)Kreislauf
wird hier der Sauerstoff ins Gewebe abgegeben und gleichzeitig das anfallende
Kohlendioxid in das Blut aufgenommen. Im kleinen (Lungen-)Kreislauf findet
in den Kapillaren dagegen der umgekehrte Gasaustausch
statt: Sauerstoffaufnahme und Kohlendioxidabgabe. Das Blut fließt hier
sehr langsam, die Gefäßwände sind hauchdünn.
- Kiemenatmung
- Fische haben eine andere Technik
der Sauerstoffgewinnung, da sie ja bekanntlich unter Wasser leben: Das Wasser
strömt durch die Kiemen, dabei wird ihm der Sauerstoff entzogen und
vom Blut aufgenommen. Fische brauchen also keine Lungen.
- Krankheitsmanagement
- Alle Maßnahmen, die erforderlich
sind, um den Krankheitsverlauf stabil zu halten. Dies betrifft auch die ärztlichen
Aktivitäten, insbesondere aber die Verhaltensweisen, die der Kranke
selbst zeigt.
- L
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- Lungenatmung
- Alle Lebewesen, die Luft atmen (also
auch der Mensch), brauchen ein Atemwegssystem und Lungen (den Atmungsapparat),
um den Sauerstoff aus der Luft in ihrem Körper aufnehmen zu können.
- Lungenemphysem
- Die Krankheit,
die dieser Webseite den Namen gegeben hat.
Auf deutsch nennt man sie auch Blählunge: die Lungenstruktur ist verändert,
wie es an anderer Stelle ausführlich erläutert wird. Aus dem feinen
"Schwamm" wird ein grobes, brüchiges, schlaffes "Netz"
aus zerstörten Lungenbläschen. Die Atemfunktion der Lunge nimmt
kontinuierlich ab, wenn es nicht gelingt, den Prozess zu stoppen.
- M
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- N
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- Nebennierenrindeninsuffizienz
- Unser Körper produziert selbst
Cortison. Bei - längerer - Einnahme von Cortison
in Form von Tabletten (orale Therapie) kann die Produktionsfähigkeit
des Organs (das mit der Niere nichts zu tun hat!) eingeschränkt sein.
Wenn dann das medikamentöse Cortison plötzlich wegbleibt, weil
man beispielsweise die Tabletten aus irgendeinem Grund absetzt, tritt ein
akuter Mangel an Hormon auf. Beim Atemwegskranken kann es dann primär
zu Atembeschwerden kommen, es kann aber auch allgemeine Gesundheitsprobleme
geben.
- O
-
- Osmose
- Konzentrationsausgleich zwischen
zwei unterschiedlich konzentrierten Lösungen durch
Diffusion.
- Osteoporose
- Eine verstärkte Entkalkung der
Knochen, häufig ausgelöst durch Hormonmangel (z.B. Wechseljahre,
längerdauernde Cortisontherapie). Wichtige Vorbeugungsmöglichkeiten
sind eine abwechslungsreiche Ernährung (mit viel Calcium) und viel Bewegung.
Wenn eine Osteoporose eingetreten ist, muss sie fachärztlich behandelt
und überwacht werden.
- P
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- Parameter
- sind in der Medizin Werte. die mit
technischen Untersuchungen gewonnen werden: Lungenfunktionsparameter, Laborparameter
...
- Parasympathikus-Nerv
- Einer der beiden Anteile des vegetativen
Nervensystems: Der Parasympathikus bremst Herz und Kreislauf, bringt die
Muskulatur zur Entspannung und - und das ist medizinisch nicht erwünscht!
- verengt die Atemwege. Er wird nach seinem Hauptnervenstrang auch Vagus-Nerv
genannt.
- Perkussion
- Der Arzt beklopft mit einem Finger
einen Finger seiner anderen Hand, der auf den Körper des Patienten aufgelegt
ist: Durch Unterschiede im Gewebsaufbau und Hohlräume (z.B. die luftgefüllte
Lunge) verändert sich das Klopfgeräusch. Mit entsprechender Erfahrung
kann man daraus wertvolle Schlüsse ziehen.
- Plasma
- Wenn man aus dem (Spender-)Blut alle
festen Bestandteile entfernt, nennt man die verbleibende eiweiss- und mineralsalzhaltige
Flüssigkeit Plasma.
Dieses kann man für die verschiedensten Zwecke weiterverarbeiten, z.B.
wird hieraus Alpha-1-Proteinaseninhibitor gewonnen und kommt als Prolastin®
in den Handel.
- Pneu(mothorax)
- Normalerweise wird die Lunge durch
das Vakuum im hauchfeinen spalt zwischen Rippenfell und Lungenfell (also
den zwei Pleurablättern) im entfalteten Zustand gehalten. Kommt nun
Luft in diesen Zwischenraum, gleicht sich der Druck dem Außendruck
an: Die Folge ist, dass die betreffende Lunge zusammenfällt: ein Pneumothorax,
salopp "Pneu" genannt. Die Behandlung besteht in einer Saugdrainage, um den
Unterdruck wieder herzustellen. Wenn dies für ein paar Tage gelingt,
ist der Gewebsdefekt meist wieder verschlossen und man kann den Schlauch
entfernen. Wenn das häfiger passiert, muss man allerdings meistens operieren.
Ursache hierfür sind häufig Bullae.
- Pneumologie,
Pneumologe
- Das medizininsche Fachgebiet der
Lungen- und Bronchialheilkunde. Der Lungenarzt ist ein Pneumologe.
- Prolastin®
- Handelsname des bisher einzigen Alpha-1-Proteinasen-Inhibitor-Konzentrates,
das auf dem Markt erhältlich ist.
- Q
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- R
-
- Rehabilitation
- Medizinische Reha: Eine spezielle
Behandlungsform (ambulant oder stationär),bei der die Verbesserung des
Krankheitsmanagements und damit der Langzeitverlauf
der chronischen Krankheit im Vordergrund steht (im Gegensatz zur Akutkrankenhausbehandlung)
Berufliche Reha: Verbesserung der beruflichen Situation eines chronisch
Kranken durch Umschulungsmaßnahmen und Ähnliches, falls aus medizinischen
Gründen die bisherige Tätigkeit nicht mehr ausgeführt werden
kann.
- Respiratorische
Partialinsuffizienz
- Sauerstoffmangel im Blut ohne den
gefährlichen Anstieg des Kohlendioxids der bis hin zur sog. CO2-Narkose
führen kann.
-
Respiratorische Globalinsuffizienz
- Sauerstoffmangel im Blut bei gleichzeitig
zu hohem Kohlendioxidgehalt. Es handelt sich um ein besonders schweres Krankheitsstadium,
das dringend fachärztlicher Kontrolle und Behandlung bedarf.
- Retard-Tabletten
- Tabletten mit verzögerter, also
langanhaltender Wirkung. Sie sind nicht für irgendwelche Notfallbehandlungen
geeignet, dafür sinnvoll in der regelmäßigen Therapie einzusetzen.
- Rückgewinnung
von Sauerstoff aus Kohlendioxid
- Im Pflanzenreich läuft der umgekehrte
Vorgang ab: Kohlendioxid (CO2) aufnehmen und Sauerstoff (O2)
abgeben: Unser Freund, der Baum kann dies z.B. hocheffizient. Man nennt den
Vorgang Photosynthese, denn das ganze funktioniert nur unter Lichteinfluss.
- Residualvolumen
- Wenn man alle Luft ausgeatmet hat,
bleibt die Lunge immer noch entfaltet: Das Luftvolumen, das sich dann noch
in den Lungenbläschen befindet, nennt man Residualvolumen (Restvolumen).
- S
-
- Säure-Basen-Haushalt
- Unser Blut entält sowohl Säuren
als auch Basen(oder Laugen) (wie z.B. Kohlensäure, Michsäure, Laugen
aus basischen Nahrungsmitteln). Es ist wichtig, dass deren Verhältnis
zueinander genau eingehalten wird. Man kann den Säure- oder Basengrad
mit dem pH messen: optimal beträgt er im Blut 7,4. Bereits kleine Abweichungen
nach oben (in Richtung basisch) oder unten (in Richtung sauer) können
schnell lebensgefährlich werden. Der jeweils notwendige Ausgleich wird
durch eine Zusammenarbeit von Lunge und Nieren bewerkstelligt.
- Seltenere Emphsemformen:
- Bullöses
Emphysem:
Das Lungengewebe ist von mehr oder weniger großen Blasen durchsetzt.
Narbenemphysem:
Nach entzündlichen Prozessen entstehen durch Narbenzug Hohlräume.
Überdehnungsemphysem:
Bei starken Wirbelsäulenverkrümmungen kann es durch chronische
Überdehnung zu Hohlraumbildung und Überblähung kommen.
Einzelheiten siehe hier!
- Stethoskop
- Das "Hörrohr" der alten Ärzte
ist heute ein elegant designtes Membran-Schlauchsystem, mit dem man sehr
gut die verschiedensten Geräusche im Inneren unseres Körpers kontrollieren
kann.
- Substitution
- Behandlung mit Körperersatzstoffen,
die krankheitsbedingt eine zu niedrige Konzentration aufweisen oder ganz
fehlen: Blutsalze (z.B. Kalium, Kalzium, Magnesium), Hormone (z.B. Insulin,
Cortison, Schilddrüsenhormon, Östrogen) oder verschiedene lebenswichtige
Eiweißstoffe wie Blutgerinnungsfaktoren oder - beim A1Pi-Mangelemphysem
- Alpha-1-Proteinaseninhibitor (Prolastin®)
- Sympathikus-Nerv
- Einer der beiden Anteile des vegetativen
Nervensystems: Der Sympathikus aktiviert Herz und Kreislauf, bringt die Muskulatur
in Aktionsstellung (führt zu Vibrationen: Muskelzittern durch Sympathikomimetika!)
und - und das ist medizinisch sehr erwünscht! - erweitert die Atemwege
- Sympathikomimetika
oder Betasympathikomimetika
- Medikamente, die durch Aktivieren
des Sympathikusnervs wirken und dadurch die Bronchien
erweitern
- T
-
- U
-
- V
-
- Vagus-Nerv
- s. Parasympathikus-Nerv
- Vegetatives
Nervensystem
- Der Teil unseres "Nervenkostüms",
der die Körperfunktionen steuert: Atmen, Herzschlag, Darmtätigkeit,
Schwitzen, Sexualfunktionen ...
Hier vermutet man einen "Schnittpunkt" zwischen Körper und Seele
Das vegetative Nervensystem besteht aus zwei gegensätzlich wirkenden
Anteilen: Sympathikus und Parasympathikus
.
- Vitalkapazität
(VK oder VC)
- Das Lungenvolumen, das von der tiefstmöglichen
Ausatmung zur maximalen Einatmung reicht - je nach Größe, Alter
und Geschlecht etwa zwischen 2,5 und 7 Liter.
- W
-
- X
-
- Y
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- Z
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