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Lungenfunktion - das "Steckenpferd" des modernen Lungenarztes
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Früher
(als alles noch besser war ;-) haben die Lungenärzte abgehorcht und durchleuchtet.
Heute ist noch etwas hinzugekommen, das uns Pneumologen sehr wichtige Informationen gibt:
Die Lungenfunktion.
Sie gibt uns Auskunft über das, was Sie und uns besonders interessiert:
Wie gut funktioniert das Atemorgan noch?
Was nutzt das "schönste" Röntgenbild, wenn der Mensch keine Luft mehr bekommt?
Oder anders herum: Was sagt uns ein "katastrophales" Röntgenbild, wenn es dem
Patienten dabei wunderbar geht?
Hier zeigen uns die verschiedenen Lungenfunktionstests sehr genau, wo welche
Probleme im Atmungsapparat zu suchen sind. |
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Man kann damit
ganz verschiedene Dinge messen:
- Z.B. das Volumen, das ein Mensch
ein- und ausatmen kann:
Vitalkapazität
- Oder das Volumen, das ein Mensch
in einem bestimmten Zeitraum ausatmen kann
(z.B. in 1 Sekunde):
FEV1
(oder Einsekundenvolumen)
- Das Volumen, das nach einer maximalen
Ausatmung im Brustraum zurückbleibt:
Residualvolumen
- Die Kraft, die ein Mensch
aufbringen muß, um auszuatmen:
Atemwegswiderstand
- Die Fähigkeit der Lunge, ein Testgas
(anstatt des lebenswichtigen Sauerstoffes) ins Blut aufzunehmen:
Diffusionskapazität,
um nur einige wichtige
Parameter zu nennen. |
Besonders wichtig für das Emphysem sind das FEV1 und das
Residualvolumen:
Das erste zeigt uns, wie stark die Ausatmung behindert ist (und zwar besonders
bei schnellem Ausatmen (also bei Anstrengungen).
Das zweite die Folge davon: Die Überblähung des Brustraumes. Als Folge dieser
Überfülle an (nutzloser!) Luft wird nämlich das neue Einatmen behindert, d.h.
das gesamte Atemvolumen (Vitalkapazität) wird kleiner, der Patient verpürt
Belastungsatemnot. |
| Und so sieht
das Lungenfunktionsprotokoll bei einem Emphysemkranken dann aus: |
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Wenn
Sie zu diesem Bild eine genauere Erklärung interessiert, klicken
Sie einfach hier für weitere
Informationen!
Ansonsten geht es hier weiter
mit den Blutuntersuchungen. |
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