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Atmung
und Seele, ein uraltes Thema....
Wieviele Atemwegskranke, ob Asthma-, Bronchitis- oder
Emphysempatienten haben sich nicht schon anhören
müssen, dass ihr Leiden "nur" von der
Seele käme! Viele fühlen sich unverstanden
und verstehen das als Vorwurf, sie seien eigentlich
ein bißchen ......
Dass
es Zusammenhänge gibt, ist unbestritten. Atmen,
Luftholen, Durchatmen, Seufzen, das alles ist mit
so elementaren Gefühlen verbunden, dass sich
wohl niemand vorstellen kann. unsere Atmung wäre
eigentlich nur eine Maschine und die Atemwegskrankheit
ein "Motorschaden" ;-)
Wir
wollen versuchen, aus unserer Erfahrung und der namhafter
Ärzte und Psychologen einige Anmerkungen zu diesem
nicht ganz einfachen Thema zu machen.
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Was soll man hieraus
für Konsequenzen ziehen?
Wir denken, dass es am besten ist, dieses Problem
von verschiedenen Seiten her anzugehen. Jeder sollte
- nach seinen ganz persönlichen Voraussetzungen
und Fähigkeiten - versuchen, "seine Mitte"
zu finden, einen Weg, der für ihn einer guter
ist, nach Frieden und Ausgeglichenheit streben, auch
wenn das manchmal schon recht schwer erscheint.
Man sollte versuchen, immer wieder das Positive im
eigenen Leben bewußt zu sehen, vielleicht sich
klarmachen, dass es immer noch jemanden gibt, dem
es noch schlechter geht. Man kann versuchen
das Unabänderliche so gut wie möglich hinzunehmen,
das Änderbare dagegen zu verbessern. Man kann
schöne Dinge tun, sich gönnen, etwas nur
wegen der Freude daran zu machen und nicht wegen seiner
Nützlichkeit.
Wir sollten versuchen, Menschen um uns zu haben, die
uns wichtig sind, die zu uns stehen, denen wir etwas
geben können und sie wiederum uns.....
Aber auch: Die Krankheit
so gut wie möglich behandeln, das Schicksal in
die Hand nehmen, zumindest, soweit es uns möglich
ist. Den Körper so wenig schädigen wie möglich,
ihm so viel Gutes tun, wie es geht. Alles tun, was
machbar ist: Kino, Verreisen, Wandern (und wenn es
nur ganz langsam und im Ebenen ist), Arbeiten (und
wenn es nur kleine Hilfen für die Frau/den Mann
sind), Feiern - jeder muss für sich klären,
wo etwas für ihn persönlich Wichtiges und
Positives ist.
Das klingt alles einfach
und ist ist oft doch so schwer - für Gesunde
schon, um wieviel mehr dann für chronisch Kranke?
Und trotzdem führt sicher kein Weg daran vorbei,
es immer und immer wieder zu versuchen, sein Bestes
zu tun. Und dann wird sich das auch alles positiv
auf Gesundheit und Krankheit auswirken, und wenn es
nur kleine Fortschritte sind....
Wir würden es nicht
wagen, Ihnen solche guten Ratschläge zu geben,
wenn wir nicht immer wieder Kranke erleben würden,
denen das gelingt, die damit besser zurecht kommen
als andere, die nur auf ihr Leid schauen, neidisch
sind, auf die, denen es besser geht. Wir bewundern
diese Menschen sehr - sie sind für den Arzt oft
mit ein Grund, den manchmal so traurigen Beruf nicht
aufzugeben, sich zu sagen: Es hat doch einen Zweck,
mach' weiter in deinem Bemühen, versuch' zu helfen.
Denn auch Ärzte und Pflegepersonal und jeder,
der helfen möchte, kennt all das oben Gesagte!
Und leidet auch immer wieder darunter - so wie jeder
andere Mensch auch. Und es kommt garnicht so selten
vor, dass auch wir von unseren Patienten lernen.
Das sind jetzt sehr persönliche
Dinge, jeder muss sich selbst überlegen, wie
er dazu steht - aber wir wollten auch einmal den Kittel
abstreifen und ein wenig von uns zeigen - vielleicht
kann es dem einen oder anderen eine kleine Hilfe sein.
Wenn dann aber garnichts
mehr "geht", wenn schwere Probleme uns daran
hindern, ein wenig von dem oben Gesagten zu verwirklichen,
dann sollte man auch den Gang zum Seelendoktor oder
zum Psychologen nicht scheuen und seine professionelle
Hilfe annehmen.
Wer möchte, kann
jetzt mit uns auf dem Weg weitergehen und - ein wenig
zusammenfassend - betrachten, was man alles tun kann,
um mit der Erkrankung zu leben
- und nicht dagegen!
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