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Medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten bei Lungenemphysem
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| Das Lungenemphysem
ist - wie wir auf den vorhergehenden Seiten gesehen haben - eine Erkrankung,
die mit Zerstörung von Lungengewebe einhergeht. Das bedeutet natürlich,
dass auch noch so gute Medikamente die Integrität unseres Atemorganes
nicht wieder herstellen können! Trotzdem gibt es gute Gründe, bei dieser
Krankheit verschiedene Medikamente einzusetzen. Dazu im Folgenden mehr.
Eine Besonderheit stellt das Alpha-1-PI-Mangelemphysem dar: Hier versucht
man durch den Einsatz des fehlenden Enzyms den Krankheitsfortschritt durch
eine ursächliche Behandlung zu verhindern. |
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Eine
medikamentöse Behandlung kann ganz verschiedene Ziele haben, z.B.:
- Linderung der Beschwerden und Verbesserung
der Lebensqualität
- Verbesserung des Krankheitsverlaufes
- Behandlung von Exacerbationen und
Begleiterkrankungen
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Ausserdem muss
man unterscheiden zwischen:
- Medikamenten zur Dauerbehandlung
- Medikamenten zum bedarfsweisen Einsatz
- Medikamenten zur Inhalation
(inhalative Therapie) und
- Medikamenten zur Einnahme in Tablettenform
(orale Therapie)
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Noch einiges Grundsätzliches zur
Behandlung mit Medikamenten:
- Medikamente haben Wirkungen und
Nebenwirkungen. Ihr Einsatz sollte deshalb immer von einem erfahrenen
Arzt überwacht werden. Ausnahmen sind Medikamente, deren Wirkungen und
Nebenwirkungen Sie genau kennen und deren Anwendung Sie mit
Ihrem Arzt abgesprochen haben.
- Viele Medikamente sind hochpotente
Behandlungsmittel. Sie sollten immer überlegt und sorgfältig angewendet
werden: Ein Zuviel kann genauso problematisch werden wie ein Zuwenig.
- Medikamente sind weder "Teufelszeug" noch
"Wundermittel": Wie so oft im Leben liegt auch hier die Wahrheit in der
Mitte.
- Manche Medikamente können relativ problemlos
kurzfristig angewendet werden, bereiten aber bei längerer Einnahme Probleme.
Andere Präparate können durchaus über längere Zeit, evtl. sogar lebenslang
eingesetzt werden. Auch das sollten Sie mit Ihrem Arzt besprechen!
- Denken Sie daran: Ihr Arzt studiert und lernt
jahrelang, um mit diesen Dingen verantwortlich umgehen zu können.
Vertrauen Sie ihm, aber fragen Sie ruhig auch einmal nach:
Auch ein Arzt kann nicht alles wissen oder etwas übersehen. Ausserdem ist er
für eine optimale Behandlung auch auf Ihre Mitarbeit angewiesen.
Wenn Sie ein Medikament nicht vertragen oder von einem neuen
Medikament hören - sprechen Sie Ihren Doktor darauf an.
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Hier
finden Sie nun eine Übersicht über die wichtigsten Medikamente. |
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