III. Rehabilitationsziele
Die Rehabilitation
unserer Patienten soll der Verbesserung der Lebensqualität
in all ihren gesundheitlichen und psychosozialen Dimensionen dienen.
Dies soll zu einer bestmöglichen Integration
des Patienten in den Arbeitsprozess, sofern noch berufstätig,
wie auch zu einem beschwerdefreien bzw. beschwerdearmen Umgang
mit der Krankheit im sozialen Umfeld führen.
Erreicht werden sollen diese Ziele durch einen umfassenden
ganzheitlichen Ansatz mit Optimierung des gesundheitlichen Status
und dem Erlernen
optimalen Krankheitsmanagements durch den Patienten.
Dies beinhaltet für pneumologische Erkrankungen unter anderem:
Optimierung der medikamentösen Therapie entsprechend den internationalen
Richtlinien.
Erlernen von Selbsthilfe- und Selbstkontrolltechniken zur
Erlangung der Fähigkeit, selbständig ein optimales Krankheitsmanagement
durchzuführen.
Verbesserung der Leistungsfähigkeit durch dosiertes körperliches
Training.
Erlernen von Maßnahmen zur Tertiärprävention, im besonderen
sind dies Förderung der Motivation zur Nikotinkarenz, zur Teilnahme
an Nichtraucherentwöhnungsprogrammen, und das Erlernen von Maßnahmen
der Allergenkarenz.
Einleitung der Therapie und Patientenschulung bei schlafbezogenen
Atmungsstörungen.
Psychische Stabilisierung durch psychologische Intervention.
Sozialberatung
Bereithaltung aller notwendigen medizinischen Diäten mit entsprechenden
Schulungsveranstaltungen, hervorzuheben ist hier die Motivation
zur Gewichtsreduktion.
Ü
berprüfung der Indikation zur Sauerstofflangzeittherapie mit
dem Erlernen der Grundlagen.
Prognoseeinschätzung und Leistungsbeurteilung als Grundlage der
sozialmedizinischen
Stellungnahme.
Die Ziele der orthopädischen Rehabilitation sind wie folgt zu beschreiben:
Schmerzreduktion durch Verringern oder Beseitigen der Gelenkfunktionsstörung,
durch Regulierung von Muskelspannung, -stoffwechsel und –durchblutung,
durch Verringern oder Beseitigen der Fehl- oder Überbelastung discoligamentärer
Strukturen.
Wiederherstellung bzw. Besserung der gestörten Beweglichkeit und der gestörten
Muskelfunktion.Verbesserung der Gewebetrophik
Verbesserung der Sensorik mit Schulung der Körper- und Bewegungswahrnehmung
Haltungsschulung und Gangschulung,
Korrektur von Ausgleichsbewegungen und Stereotypumschulung,
Anleitung zum Selbstüben und in den Gebrauch von Lagerungshilfsmitteln
Schulung über die orthopädische Rückenschule, Gesundheitsbildung
Erarbeiten von Bewältigungsstrategien (z.B. Schmerz) durch Betreuung und
Gesprächstherapie mit Psychologen am Hause
Soziale Beratung
9. Prognoseeinschätzung nach Erfassen der aktuellen Fähigkeiten, der
motorischen und sensiblen Defizite als Grundlage der sozialmedizinischen Stellungnahme.
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