Atemerleichternde Körperstellungen
Durch Auflegen oder Abstützen der Arme wird der Brustkorb vom Gewicht des Schultergürtels entlastet, gleichzeitig wird er
aber durch den nun möglichen Einsatz der sog. Atemhilfsmuskulatur (Brust- und Halsmuskeln) in Einatmungsstellung gezogen. Dabei werden die
Bronchien erweitert, der Widerstand in den Atemwegen nimmt ab, die Luft kann besser hindurchfließen.
Von diesen atemerleichternden Körperstellungen ist am bekanntesten der sog. Kutschersitz: Auf einer Stuhlkante mit leicht gegrätschten Beinen
sitzen und sich mit den Händen bei leicht vorgeneigtem Oberkörper auf den Knien abstützen … Aufpassen muss man dabei, dass sich der
Bauch beim Atmen frei bewegen kann.
Man kann sich aber auch auf einem Tisch oder einem Fensterbrett abstützen, unterwegs kann man sich mit aufgelegtem Unterarm schräg an eine Wand
lehnen. „Profis“ können das ganz unauffällig machen, dabei ganz selbstverständlich ihr Dosieraerosol tief inhalieren und die
dosierte Lippenbremse bei der Ausatmung einsetzen. Auf diese Art und Weise läßt sich ein Großteil der Atemnotsituationen behandeln oder
zumindest „entschärfen“ und ertragbar machen. Ausserdem kann man so meist einen Menschenauflauf vermeiden - und damit wiederum den für
viele sehr belastenden Stress einer solchen Situation verhindern.
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