Ein Leben gegen die Krankheit …
Was sollte man besser nicht tun, wenn man trotz chronischer Erkrankung Lebensqualität haben möchte?
Und - wie kann man es besser machen?
Letzte Aktualisierung dieser Seite:
19.01.2009
Leben gegen die Krankheit - was sollte man besser nicht tun?
In diesem Abschnitt soll - im Gegensatz zum vorhergehenden "Leben mit der chronischen Erkrankung" - gezeigt werden, was alles den Krankheitsverlauf verschlechtern kann: also das zeigen, was man besser nicht tut, wenn man wieder gesünder werden will.
- Alles, was dazu führt dass Sie sich unwohl fühlen (lesen Sie im Abschnitt Leben mit der Krankheit nach und kombinieren Sie selber) …
- Die Krankheit und vor allem ihre Chronizität nicht zu akzeptieren, stets dagegen anzukämpfen, zu meinen »es muss doch jemand geben, der mich heilen kann«, ein Leben lang auf der Suche nach diesem Jemand sein …
- Wirklich schädigende Verhaltensweisen nicht aufzugeben (und damit ist in allererster Linie das Rauchen gemeint!) …
- Zu einem Arzt zu gehen mit der Einstellung »nun mach' mal - Doc«, d.h. blindes Vertrauen (das kann gut gehen, wenn man an den richtigen Arzt gerät - und das sind natürlich fast alle ;-)
aber ein paar schwarze Schafe gibt's natürlich auch da…
- … oder aber gar nicht zu einem Arzt zu gehen, weil man denkt »die pumpen mich ja doch nur alle mit Medikamenten voll« - also voller Misstrauen zu sein …
- Die Medikamente und Therapien, die er (oder sie!) Ihnen verordnet hat, aus dem Fenster zu werfen: »das hilft ja doch alles nichts« …
- Medikamente nur dann einzunehmen, wenn es Ihnen schlecht geht, zwischendurch aber so tun, als ob alles "paletti" wäre …
- Wenn es Ihnen einmal schlechter geht, alle Medikamente in doppelter oder dreifacher Dosis einzunehmen - frei nach dem Motto »viel hilft viel« …
- Wenn es Ihnen einmal schlechter geht, alle Medikamente wegzulassen, weil Sie sich »schon daran gewöhnt haben«. Schlechter geht es Ihnen sicher nicht aus diesem Grund sondern meistens, weil Sie sich einen Infekt aufgeschnappt haben. Und dann brauchen Sie meist mehr Medikamente (was nicht unbedingt bedeutet "doppelt und dreifach" (s.o.): Häufig brauchen Sie in dieser Zeit auch Zusatzmedikamente - und meistens auch die Hilfe Ihres Arztes …
- Aus Angst vor Medikamentennebenwirkungen eine Verschlechterung Ihres Krankheitsverlaufes zu riskieren …
- Aus Angst vor Atemnot sich nicht mehr zu bewegen, jede noch so kleine Anstrengung überängstlich zu vermeiden …
So ließe sich noch einiges anführen, was sich kurz- oder langfristig auf Ihren Krankheitsverlauf - und damit auf Ihre Lebensqualität negativ auswirkt. Lassen Sie sich zum Nachdenken anregen …
Wir wollen aber weiter gehen im Text und schauen, ob es Operationen gibt, die die Krankheit COPD und Emphysem günstig beeinflussen können …>
Letzte Aktualisierung
21.11.2010
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| … Autor der Seite © Dr. med. Michael Prittwitz