Hier finden Sie Erkläreungen zu Fachwörtern, die Sie schon immmer wissen wollten ;-)
Letzte Aktualisierung dieser Seite: 24.11.2009
E
Entzündungsmediatoren
Ein ganze Reihe an Stoffen, die sich in unserem Blut und unseren Geweben befinden:
Sie fùrdern den EntzÙndungsprozess unter anderem auch in den Bronchialschleimh1uten.
Hier setzt ein wichtiger Teil der Forschung an.
Enzym
Enzyme sind chemische Substanzen in unserem Blut, die bestimmte Aufgaben haben:
Kohlenhydrate zu spalten (Amylase), Fette (Lipase) oder Eiweißstoffe abzubauen
(Protease). Da speziell der Eiweißabbau in der Lunge nicht immer erwünscht
ist, gibt es dort wieder Anti proteasen, die den Überschuss an Proteasen
unwirksam machen: So eine Antiprotease ist das A1-Antitrypsin oder - besser -
A1-Proteinaseninhibitor.
Evidenzbasierte Medizin
Ein neuer Forschungszweig der Medizin, der sich darum bemüht, nur mit gesicherten
Erkenntnissen zu arbeiten, bzw. ungesicherte Verfahrensweisen zumindest ganz
klar als solche zu kennzeichnen. Neue Forschungsarbeiten werden dabei nach bestimmten
Kriterien auf ihre Stichhaltigkeit untersucht.
Exazerbation
Verschlechterung im Krankheitsverlauf einer chronischen Erkrankung: Bei Atemwegskrankheiten
und Emphysem meist ausgelöst durch einen (grippalen) Infekt. Die Behandlung
sollte dann schnellstmöglich intensiviert werden, um eine nicht mehr rückgängig
zu machende (irreversible) Gesamtverschlechterung zu verhindern und dem Kranken
Leiden zu ersparen.
F
FEV1
Gebräuchliche Abkürzung für Einsekundenvolumen (auch Atemstoßtest
genannt). Ein wichtiger Lungenfunktionswert, der einen Hinweis gibt auf das Lungenvolumen,
das für körperliche Belastungen zur Verfügung steht: Es wird gemessen
wieviel Luft Sie maximal in 1 Sekunde ausatmen können: Dieser Wert ist beim
Emphysem meist deutlich bis stark vermindert.
G
Gasaustausch
Aufnahme von Sauerstoff (O 2) und gleichzeitige Abgabe von Kohlendioxiod
(CO2).
Generika
Medikamente
H
I
Indikation
Eine Indikation zur Sauerstofflangzeitbehandlung besteht, wenn der Sauerstoffgehalt
im Blut ständig zu niedrig ist.
Indikation bedeutet also,
dass man aufgrund des medizinischen Wissensstandes beim Vorliegen eines bestimmten
Befundes eine entsprechende Untersuchung oder Behandlung durchführen
sollte, dass es für eine therapeutische Maßnahme also einen nachweislichen und allgemein anerkannten Grund gibt. Sie ist dann indiziert.
Nicht indiziert ist dagegen beispielsweise eine Behandlung mit Antibiotika nur wegen eines leichten Reizhustens, ohne Informationen darüber, ob es sich hier tatsächlich um eine bakterielle Infektion handelt.
Letzte Aktualisierung 21.11.2010 … | … Autor der Seite © Dr. med. Michael Prittwitz